Mathias Gredig promovierte 2017 mit einer Arbeit zur Geschichte der skeptischen Zoomusikologie an der Universität Basel und war von 2018 bis 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste Bern, wo er, in Zusammenarbeit mit dem Asien-Orient-Institut und dem Romanischen Seminar der Universität Zürich, ein Projekt zur Erforschung der Rezeption Chinas in rätoromanischen Zeitungen, Zeitschriften und literarischen Texten sowie der westlichen Li-Bai-Vertonungen und des Frühwerks von Harry Partch leitete. Seit 2020 forscht er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Basel und des Instituts für Kulturforschung Graubünden zur Geschichte der Salonorchester im Engadin. Zudem ist er Verantwortlicher für das Archiv und die Bibliothek der Chesa Planta in Samedan.

Bücher als Autor: Zum Cellospiel von Daniil Schafran (Friedberg: Pfau 2016) und Tiermusik. Zur Geschichte der skeptischen Zoomusikologie (Würzburg: Königshausen & Neumann 2018), als Herausgeber (zusammen mit Marc Winter, Rico Valär und Roman Brotbeck): Der doppelte Po und die Musik. Rätoromanisch-chinesische Studien, besonders zu Li Po, Harry Partch und Chasper Po (Würzburg: Königshausen & Neumann 2020).