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SUMMARY:MWS-Vortrag
DESCRIPTION:Charles Gounod komponierte die Oper Roméo et Juliette 1866 fü
 r das Pariser Théâtre-Lyrique\, wo 1867 die erfolgreiche Uraufführung s
 tattfand. Nach dem Bankrott dieses Theaters gelangte das Werk in einer neu
 en Fassung 1873 an der Opéra-Comique zur Aufführung\, ehe es 1888 – wi
 ederum in einer geänderten und um eine Ballettmusik erweiterten  Fassung
  – an die Opéra wechselte. Das Autograph des Komponisten galt lange Zei
 t als verschollen\, es konnte jedoch im Dezember 2021 von der Pariser Bibl
 iothèque Nationale erworben werden. Anhand des Autographs\, der Skizzen\,
  des Aufführungsmaterials und der gedruckten Quellen lassen sich die unte
 rschiedlichen Etappen der Komposition und Edition einer Oper des 19. Jahrh
 underts exemplarisch rekonstruieren. \\r\\nArnold Jacobshagen\, geb. 1965
  in Marburg\, studierte Musikwissenschaft\, Geschichte und Philosophie sow
 ie Kultur- und Medienmanagement in Berlin\, Wien\, Tours und Paris. 1996 P
 romotion an der Freien Universität Berlin\, anschließend Musikdramaturg 
 am Staatstheater Mainz. 1997 bis 2006 Wissenschaftlicher Assistent und Obe
 rassistent am Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreu
 th (dort 2003 Habilitation). Seit 2006 Professor für Historische Musikwis
 senschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Forschungsschwerpun
 kte u.a. Oper und Musiktheater (17.-21. Jahrhundert)\, Sozial- und Institu
 tionengeschichte der Musik\, Historische Aufführungs- und Interpretations
 forschung. Er ist ordentliches Mitglied der Academia Europaea\, Vorsitzend
 er des Joseph Haydn-Instituts und Beiratsmitglied der Rivista Italiana di 
 musicologia. Jüngste Buchveröffentlichungen: Gioachino Rossini und seine
  Zeit\, 3. Auflage\, Laaber 2020\, sowie als Herausgeber: Musik\, die Wiss
 en schafft. Perspektiven künstlerischer Musikforschung\, Würzburg 2020\;
  Rossini after Rossini. Musical and Social Legacy\, Turnout 2020.
X-ALT-DESC:<p>Charles Gounod komponierte die Oper Roméo et Juliette 1866 f
 ür das Pariser Théâtre-Lyrique\, wo 1867 die erfolgreiche Uraufführung
  stattfand. Nach dem Bankrott dieses Theaters gelangte das Werk in einer n
 euen Fassung 1873 an der Opéra-Comique zur Aufführung\, ehe es 1888 – 
 wiederum in einer geänderten und um eine Ballettmusik erweiterten&nbsp\; 
 Fassung – an die Opéra wechselte. Das Autograph des Komponisten galt la
 nge Zeit als verschollen\, es konnte jedoch im Dezember 2021 von der Paris
 er Bibliothèque Nationale erworben werden. Anhand des Autographs\, der Sk
 izzen\, des Aufführungsmaterials und der gedruckten Quellen lassen sich d
 ie unterschiedlichen Etappen der Komposition und Edition einer Oper des 19
 . Jahrhunderts exemplarisch rekonstruieren.&nbsp\;</p>\n<p><strong>Arnold 
 Jacobshagen</strong>\, geb. 1965 in Marburg\, studierte Musikwissenschaft\
 , Geschichte und Philosophie sowie Kultur- und Medienmanagement in Berlin\
 , Wien\, Tours und Paris. 1996 Promotion an der Freien Universität Berlin
 \, anschließend Musikdramaturg am Staatstheater Mainz. 1997 bis 2006 Wiss
 enschaftlicher Assistent und Oberassistent am Forschungsinstitut für Musi
 ktheater der Universität Bayreuth (dort 2003 Habilitation). Seit 2006 Pro
 fessor für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und
  Tanz Köln. Forschungsschwerpunkte u.a. Oper und Musiktheater (17.-21. Ja
 hrhundert)\, Sozial- und Institutionengeschichte der Musik\, Historische A
 ufführungs- und Interpretationsforschung. Er ist ordentliches Mitglied de
 r Academia Europaea\, Vorsitzender des Joseph Haydn-Instituts und Beiratsm
 itglied der Rivista Italiana di musicologia. Jüngste Buchveröffentlichun
 gen: Gioachino Rossini und seine Zeit\, 3. Auflage\, Laaber 2020\, sowie a
 ls Herausgeber: Musik\, die Wissen schafft. Perspektiven künstlerischer M
 usikforschung\, Würzburg 2020\; Rossini after Rossini. Musical and Social
  Legacy\, Turnout 2020.</p>
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