Playlist Herbstsemester 2022

Übung von Dr. des Stefan Münnich und Dr. Michelle Ziegler: Musikgeschichte 2.0?! Digitale Quellen, Konzepte und Methoden musikalischer Historiographie, jeweils Mo 10–12

(Ludwig van Beethoven / Lionel Yu: Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2, "Mondscheinsonate", Dubstep Remix)

Die Frage nach dem Ort des “Historischen” wird in der Musikwissenschaft angesichts zunehmender Ausdifferenzierung der Disziplin und den Herausforderungen digitaler Transformationsprozesse immer intensiver diskutiert. Wie lässt sich Musikgeschichte im 21. Jahrhundert sinnvoll vermitteln? Welche Veränderungen gehen im Umgang mit Quellen, deren Sichtung und Auswertung, und schließlich deren Perspektivierung in ein historiographisches Narrativ einher? Welchen Einfluss hat hierbei die digitale Transformation insbesondere auf Fragen der Methodik, Zugänglichkeit, Verfügbarkeit, Medialität, Präsentation, Nachprüfbarkeit sowie kritischen Reflexion musikgeschichtlicher Darstellungen? Die LV will diesen Fragen aus methodischer und anwendungsorientierter Sicht an ausgewählten Beispielen nachgehen und eine kritische Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Konzepten musikalischer Geschichtsschreibungen fördern.

Kurs von Isabelle Rohner: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, jeweils Mo 12–14

[kein Musikbeispiel]

Während des Studiums lernen Studierende wissenschaftliche Erkenntnisse in Form von Haus- oder Seminararbeiten objektiv, systematisch und formal korrekt zu präsentieren. In diesem Kurs werden dazu grundlegende Techniken zur Quellenrecherche, zum Umgang mit Datenbanken, dem Bibliographieren und Zitieren vermittelt, um die Studierenden auf die ersten schriftlichen Arbeiten vorzubereiten. Der Leistungsnachweis erfolgt durch ein kleines Input-Referat sowie einzelne Übungen, durch welche das erlernte Wissen praktisch umgesetzt werden soll. Der Kurs richtet sich an Studienanfänger und ist Teil des Grundstudiums der Musikwissenschaft.

Kurs von Dr. des Nicole Jost-Rösch und Prof. Dr. Matthias Schmidt: "Writing about Music is like Dancing about Architecture" - Schreib- und Sprechanlässe im musikwissenschaftlichen Kontext, jeweils Di 10–12 (evtl. blockweise)

(Leroy Anderson: The Typewriter)

"Writing about Music is like Dancing about literature". Ohne genau ausmachen zu können, von wem das Zitat tatsächlich stammt – es wird unter anderem sowohl Frank Zappa als auch Steve Martin zugeschrieben –, vermag es die Schwierigkeit anzudeuten, Musik in Sprache zu fassen. Davon kündet auch die Fortführung des Zitats, die dies noch stärker auf den Punkt bringt: "It's a really stupid thing to want to do". Nichtsdestotrotz gehört das schriftliche und mündliche Darlegen von Sachzusammenhängen zu den Hauptgeschäften eines geisteswissenschaftlichen Studiums. Auch die Berufe, in denen Geisteswissenschaftler:innen nach dem Studium arbeiten, sind zum Grossteil darauf ausgerichtet, vielschichtige Inhalte sprachlich einfach nachvollziehbar zu vermitteln. Im Fall der Musik ergeben sich besondere Schwierigkeiten, da sie als begriffslose Kunst dem Erfassen durch Sprache Widerstände entgegensetzt. Hinzu kommt, dass sprachliche Inhalte immer auch bestimmte Funktionen besitzen: je nachdem beispielsweise, zu welchem Publikum gerade gesprochen oder für welche Zeitung geschrieben wird. Kurzum: Das „Wie“ der Darstellung verlangt nach einer guten Vermittlung. Die Lehrveranstaltung soll Gelegenheit bieten, Schreib- und Sprechstrategien kennen zu lernen und zu diskutieren. Dabei werden unterschiedliche Textgattungen ausprobiert – Konzertkritiken, Programmheftbeiträge – und gemeinsam Sprechsituationen – Referate, Vorträge – simuliert. Mithilfe von Text- und Videoanalysen wird hierbei vermittelt, wie man sich und seinen Gegenstand erfolgreich präsentiert.

Übung von Dr. Anne-May Krüger: Fragen der Musikgeschichte I, jeweils Di 12–14

(John Cage: Aria [Fontana Mix])

Die frühen Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik
1946 gegründet, institutionalisierten die Darmstädter Ferienkurse buchstäblich die musikalische Erneuerung nicht nur Nachkriegsdeutschlands. Standen die Anfänge der Ferienkurse noch im Zeichen des Schliessens von Wissenslücken bei der jüngeren Komponist:innen- und Interpret:innengeneration mit Blick auf das zur NS-Zeit unterdrückte Repertoire, so traten spätestens mit dem Beginn der 1960er Jahre einzelne Akteure in den Vordergrund, die bis heute die Wahrnehmung dieser Institution prägen. Der Kurs gibt einen Überblick über die Anfänge der Darmstädter Ferienkurse bis in die Mitte der 1960er Jahre und wirft dabei ein Schlaglicht auf jene stark rezipierten, aber auch auf weniger prominente Figuren und ihren Beitrag zum Schaffen einer Neuen Musik. Gerade das Wirken von Interpretierenden, von der Musikgeschichtsschreibung nicht selten nur marginal untersucht, soll hier im Fokus stehen.

Seminar von Prof. Dr. Hanna Walsdorf: Weltliche Liedkulturen von Troubadix bis Schubert, jeweils Di 14–16

(Honoré d'Ambruys: Le doux silence de nos bois)

Lieder zum Singen und Hören, zum Tanzen, Trinken und Trauern sind im Musikleben Europas seit vielen Jahrhunderten in grosser Zahl belegt. Ihre sozialen Orte und Adressat*innen, ihre Themen und Aufführungskontexte sind dabei so divers wie ihre musikalische Faktur, die aus verschiedenen kompositorischen Strategien und Verfahrensweisen resultiert (Neukomposition, Übersetzung, Parodie, Kontrafaktur etc.). Im Seminar soll anhand ausgewählter Beispiele ein Panorama verschiedener Liedformen und -gattungen zwischen ‘Volkslied’ und ‘Kunstlied’ erarbeitet werden, das von der Frühen Neuzeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts reicht. Hierbei werden nicht nur die historischen Akteur*innen und ihre musikalischen Stilkonzepte in den Blick genommen, sondern insbesondere auch die kulturellen und politischen Rahmenbedingungen, auf die sie mit ihren Liedkompositionen jeweils reagierten.

Übung von Dr. Christian Bielefeldt: Musik im Netz, jeweils Di 16–18

(Broadcast and The Focus Group: #2 - I See, So I See So)

Die Übung interessiert sich für im 21. Jahrhundert entstandene, webbasiert kommunizierende Pop-Musikszenen, deren Strukturen, Diskurse und ästhetische Praktiken, wie das Internet selbst, einem permanenten Wandel unterliegen. Wir beginnen mit einer gemeinsamen Lektüre von Georgina Borns und Christopher Haworths Text From Microsound to Vaporwave. Internet-mediated Musics, Online Methods, and Genre (Music & Letters, Vol. 98, No. 4, 2018), der diese Entwicklung reflektiert. Er bildet den Ausgangspunkt für eigene Erkundungen der Teilnehmer/innen in der Online Pop Music Culture, bis hin zum Hype des Hyperpop und darüber hinaus. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit dem, was die (Musik-)Wissenschaft zur sozialen, kommunikativen und ästhetischen Transformation der Popular Music durch das Internet zu sagen hat, und welche Analysetools dafür zur Verfügung stehen (sollten).

Einführungskurs von Jaronas Scheurer, MA: Musikwissenschaft aktuell, jeweils Mi 12–14

(Prince: "Musicology")

Musikwissenschaft heisst: über Musik reden zu können, ohne dass es peinlich ist (Michael Zimmermann). Wer einmal nach einem Konzert versucht hat, seine Höreindrücke an einen unbeteiligten Dritten weiterzugeben, weiss, mit welchem Anspruch eine solche Aussage verbunden ist. Sich über Musik mit Worten zu verständigen, ist eine besondere Herausforderung, weil Musik ein wesentlich anderes Medium ist als jene Sprache, die zu ihrer Reflexion dient. Musikwissenschaft nimmt diese Herausforderung an: Sie will Einsichten in die verschiedenen Voraussetzungen und Erscheinungsformen von Musik vermitteln sowie Wechselbeziehungen mit anderen Künsten und ihre Rolle in der Gesellschaft offenlegen. Die Einführungsveranstaltung vermittelt das hierfür notwendige Handwerk und will Anstösse zu kritischem Denken geben: Wie finde ich schlüssige Fragestellungen im Umgang mit Musik? Wie ordne ich meinen Gegenstand sinnvoll in Kontexte ein? Wie recherchiert man in Bibliotheken, Archiven und im Internet? Was bedeutet wissenschaftliches Schreiben und wie kann analytisch mit Notentexten umgegangen werden? Welche Methoden verwendet eine Musikwissenschaftlerin, ein Musikwissenschaftler, welche unterschiedlichen Vorgehensweisen musikwissenschaftlichen Arbeitens gibt es? So werden einerseits verschiedene musikwissenschaftliche Ansätze vorgestellt und angewendet (Musikanalyse, Ästhetik, Musiksoziologie), andererseits der wissenschaftliche Zugang zu und Umgang mit Musik ("Was bedeutet eigentlich musikwissenschaftliches Fragen und Forschen?") erarbeitet und eingeübt.
Die inhaltlich ausgerichtete "Einführung in die Musikwissenschaft" wird von einem weiteren Kurs ("Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten") begleitet, der insbesondere die praktische Seite der musikwissenschaftlichen Arbeitstechniken vertiefen soll und mit dem Besuch der Veranstaltung verknüpft ist.

Kurs von PD Dr. Felix Wörner: Repertoirekunde, jeweils Do 9–10

[kein Musikbeispiel – diese werden als Elemente des Repertoires im Kurs erarbeitet]

Im Kurs Repertoirekunde werden die im Proseminar «Hören – Wahrnehmen – Analysieren» (Frühjahrssemester) erarbeiteten Grundkenntnisse vorwiegend im Selbst- und Gruppenstudium vertieft. Workshops und individuelle Sprechstunden helfen bei der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung am Ende des Semesters.

Seminar von PD Dr. Felix Wörner: Postkoloniale Theorien – Perspektiven für Musik, jeweils Do 10–12

(Nationalhymne von Brasilien)

Edward W. Saids Publikation Orientalism: Western Representations of the Orient (1978) gilt als Gründungsdokument und Auslöser einer intellektuellen Bewegung, die heute unter dem Begriff «Postkoloniale Theorie(n)» bekannt ist und die geisteswissenschaftlichen Betrachtungsweisen grundlegend neue Perspektiven eröffnet hat. Dabei bemühen sich postkoloniale Studien zwar auch um eine thematische Erweiterung wie beispielsweise um die Berücksichtigung zuvor wenig beachteter kultureller Räume; wesentlicher ist jedoch die Ablehnung bislang dominierender, aus einer westlichen (kolonialen) Perspektive geschaffender Werte- und Kategoriensysteme.

Im Seminar werden wir uns zunächst mit einigen grundlegenden theoretischen Entwürfen postkolonialen Denkens (u.a. Edward W. Said, Homi K. Bhabha) vertraut machen. In einem zweiten Schritt werden wir anhand ausgewählter Literatur musikbezogene Fallstudien diskutieren; in der letzten Phase des Seminars werden Studierende eigene Projekte präsentieren.

Vorlesung von PD Dr. Hana Vlhová-Wörner und PD Dr. Felix Wörner: Musik und Migration, jeweils Do 12–14

(Johann Stamitz: Sinfonie in D-Dur, Op. 3, Nr. II)

Migration ist ein Phänomen, das in verschieden starker Ausprägung in allen historischen Zeiten stattgefunden hat. Ausgelöst durch wirtschaftliche, politische, klimatische oder auch persönliche Faktoren erschöpft sich Migration nicht in Wanderungsbewegungen von Menschen(gruppen), sondern zieht unvermeidlich ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Gesellschaften, Wertesysteme, Denkweisen und kultureller Praktiken nach sich. Die Vorlesung wird exemplarisch unter Berücksichtigung unterschiedlicher historischer Epochen und kultureller Räume beleuchten, wie Migration musikalische Kulturen (musikalische Praktiken, Kompositionstechniken, Aufführungsweisen, Institutionen etc.) beeinflusst hat und welche Mechanismen dabei maßgeblich sind.

Proseminar von PD Dr. Hana Vlhová-Wörner: Notationskunde, jeweils Do 14–16

[Kein Musikbeispiel]

Die Veranstaltung vermittelt in einem Semester eine knappe, aber grundlegende Orientierung über ausgewählte Musiknotationen (z. B. Neumen, weisse Mensuralnotation, graphische Notation im 20. Jahrhundert) und legt damit ein Fundament für das weitere Studium der primären Musikquellen. Erarbeitet werden die Kenntnis insbesondere durch eigene Übertragungsübungen.

Kurs von Thomas Gerlich, MA: Musiktheorie 1: Vom Akkord zum Generalbass, jeweils Fr 10–12

(Georg Friedrich Händel: Partimenti)

Mit "Musiktheorie 1" startet ein zweisemestriger Kurs. Er vermittelt musiktheoretische Kompetenzen, die für jede eingehendere Beschäftigung mit tonaler Musik unentbehrlich sind. Am Beginn steht eine Einführung in Grundbegriffe der durmoll-tonalen Harmonik (Akkordmaterial, Tonalität, Schlussformen, Kadenz). Später geht es um spezifische Elemente der Harmonik im 17./18. Jahrhundert (Sequenzen, Bassformeln etc.). Neben harmonischer Analyse (Stücke von J. H. Schein, W.A. Mozart, M. Clementi etc.) werden Generalbass-Übungen einen Schwerpunkt bilden.
Für einen optimalen Einstieg in das Thema wird empfohlen, sich frühzeitig an einem Orientierungstest für die Harmonielehre-Kurse zu versuchen:
https://musikwissenschaft.philhist.unibas.ch/fileadmin/user_upload/musikwissenschaft/Orientierungstest-HS20_ult.pdf
Kursbegleitend wird ein wöchentliches Tutorat angeboten.

Proseminar von Dr. Federica di Gasbarro: Gattungen und Formprinzipien der Instrumentalmusik im 18. und 19. Jahrhundert. Einführung in die musikalische Analyse, jeweils Fr 14–17 (unregelmässig, s. Vorlesungsverzeichnis)

(Franz Joseph Haydn: Sinfonie Nr.101 in D Major, "The Clock")

Auf welche Kompetenzen und Kenntnisse muss man zurückgreifen können, um das Orchesterepertoire aus Suiten der ersten Hälfte des 18. bis zu den Symphonien des frühen 19. Jahrhunderts aktiv hörend nachzuvollziehen? Wie sind Partituranalyse, Hörverständnis und Einordnung von historischen Dokumenten in Dialog zueinander zu bringen, um diese Fähigkeiten zu erlangen? Im Kurs werden wir sowohl bestimmte Stränge der geschichtlichen Entwicklung (Anordnung der Tänze in der Suite, Hinzufügung weiterer Sätze, Ausbildung der drei- und viersätzigen Symphonie) untersuchen als auch einer Genealogie der Formstrategien folgen, die ihren Ursprung in der dreiteiligen Liedform und ihren Höhepunkt im Sonatenhauptsatz findet. Als Referenzmethoden werden wir einerseits die Analysemittel der aktuellen formfunktionalen Analyse nach William Caplin, mit einigen Zusätzen aus der jüngsten Sonatentheorie nach James Hepokoski und Warren Darcy verwenden. Andererseits werden wir zu verschiedenen historischen und analytischen Fragen auf Traktate aus beiden Jahrhunderten zurückgreifen, um die rein technische Analyse durch eine historische Perspektive zu bereichern.

Übung von PD Dr. Marion Miriam Mäder: Musik im Judentum, blockweise (s. Vorlesungsverzeichnis)

(Adon Olam Medley, Hampton Synagogue - Thanksgiving Concert 2017)

Die Veranstaltung hat den Charakter einer Einführung, ihren Gegenstand bilden verschiedene Bereiche jüdischer Musik Israels und der Diaspora. Einbezogen werden sowohl diverse ethnisch-kulturelle Ausrichtungen wie z.B. die aschkenasische Musik Europas, die Musik der Juden Indiens, Marokkos und der Türkei, als auch die liturgische Musikpraxis von Aschkenasim und Sephardim. In der Auswahl der Inhalte wird auf individuelle Interessen und Themenvorschläge der Studierenden eingegangen. Zu Beginn der Veranstaltung erhalten sie einen Überblick über relevante Literatur und Klangdokumente. Zudem erfolgt eine Einführung in die grundlegenden Methoden der Musikethnologie, insbesondere der Feldforschung. Im Rahmen einer Exkursion in die Synagoge von Basel werden diese Methoden eingeübt.

Übung von Dr. Martina Papiro und Prof. Dr. Hanna Walsdorf: Stuttgarter Musiktheater um 1760: Musik, Tanz, Bühne, blockweise (s. Vorlesungsverzeichnis)

(Niccolò Jommelli: Didone abbandonata, Ouverture)

Das Zusammenwirken von Oper und Ballett ist für die 1760er Jahre an kaum einem anderen Ort in Europa besser dokumentiert als in Stuttgart. Eine Vielzahl von Quellenmaterialien (Libretti und Partituren, Kostümfigurinen und Aufführungsberichte sowie theoretische Abhandlungen) ermöglicht es hier, sich dem Musiktheaterrepertoire am württembergischen Hof aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Am Beispiel einzelner Szenen aus Niccolò Jommellis Oper Didone abbandonata und dem zugehörigen Ballet Médée et Jason von Jean Georges Noverre und Jean-Joseph Rodolphe (1763) diskutieren wir die historischen Spezifika und diskursiven Kontexte der Stuttgarter Opernproduktion aus musik- und theater-/ tanzwissenschaftlicher Perspektive. In den vorgesehenen vier Blocksitzungen wollen wir zudem den Konzepten der Opern- und Ballettpraxis nachgehen und sie in ihrer szenischen Umsetzung erproben.